Die Ginsheimer Pfadfinder in der Corona-Krise

Apr 14 , 2021
  • Klöppi

Liebe Pfadfinder*innen, liebe Eltern,





seit nun über einem Jahr befinden wir uns in der Fessel der Corona- Pandemie. Leider leidet darunter auch unsere Pfadfinderarbeit in Ginsheim seit mehr als einem Jahr. Wir versuchen seitdem so gut wie nur irgendwie möglich präsent zu sein und unsere Arbeit mit euch weiterzuführen. Jedoch war im letzten Jahr außer ein paar Gruppenstunden leider nicht viel an Aktionen möglich und do sind wir voller Erwartungen und Vorfreude in das Jahr 2021 gestartet, um endlich wieder mit euch am 01. Mai am Hexenhäuschen grillen zu können, mit euch auf Lager fahren zu können und um mit euch die Welt auf Fahrt erkunden zu können, um sie ein bisschen besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben. Denn Pfadfinden ist mehr als ein Abenteuer und viel mehr als digitale Gruppenstunden, digitale Versammlungen und digitale Schulungen.



Der internationale Pfadfinder*innengruß kommt ganz ohne Worte aus: Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger sind nach oben gerichtet, während der Daumen auf dem kleinen Finger ruht. Dahinter verbirgt sich die Essenz des Pfadfindens: Die drei Finger symbolisieren Verantwortung gegenüber sich selbst, gegenüber anderen und gegenüber Gott. Der Daumen und kleine Finger stehen für das Prinzip, dass der Große den Kleinen schützt.

Nächstenliebe, Achtsamkeit, Verantwortungsvoller Umgang mit unseren Ressourcen, Gemeinschaftsgefühl und Respekt vor der Schöpfung sind keine leeren Floskeln. Pfadfinder*innen sind in der Natur unterwegs und erleben unmittelbar, wie wunderschön und wie schutzbedürftig unsere Erde ist. Wanderungen, Zeltlager, Übernachtungen im Freien und Exkursionen bieten die Möglichkeit, sich als Teil dieser Welt zu begreifen und sich mit Fragen nach deren Ursprung und nach dem Sinn und der Wirksamkeit des eigenen Daseins auseinanderzusetzen. Das ist Pfadfinden.

So soll auch das Pfadfinden in Ginsheim in Zukunft weitergehen. Wir haben ein Hygienekonzept für Gruppenstunden, Lager und Fahrten entwickelt um, sobald es die Pandemie zulässt, wieder Gruppenstunden im Freien veranstalten zu können und um mit kleinen Gruppen wieder auf Lager und Fahrten gehen zu können. Für das Jahr haben wir auch bereits für ein paar Aktionen die Planungen aufgenommen. Unter anderem soll oder wird es für die Ginsheimer Pfadfinder*innen ab der Pfadfinderstufe eine stammesinterne Sommerfahrt vom 20.07.2021 bis 03.08.2021 nach Hedwigenkoog in Nordfriesland geben, um dort möglichst im abgeschlossenen Rahmen untereinander wieder die Freiheit des auf Fahrt seins verspüren zu können. Eine weitere große Aktion ist der PfadiTag am 10. - 12. September 2021. Der PfadiTag ist eine neue Aktion im VCP Hessen, um Menschen für das Pfadfinden zu begeistern. Auch wir als Ginsheimer Pfadfinder werden uns in diesem Jahr am Pfaditag in Ginsheim für Eltern, Freunde und Interessierte der Ginsheimer Pfadfinder präsentieren. Im Herbst würden wir uns wünschen eine große Aufnahme mit Grillfest veranstalten.

Kinder und Jugendliche wollen ihre Welt und ihre Zukunft gestalten. Dazu brauchen sie den Mut, Dinge auszuprobieren, die Erfahrung, etwas bewegen zu können, das Wissen, nicht alleine zu sein, den Glauben, dass es sich lohnt für Werte einzustehen und die Freude daran, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Genau das ist Pfadfinden und genau das wollen wir, sobald es die Pandemie erlaubt auch wieder tun.



Der Mensch, der keine Pläne macht, macht im Leben keine Fortschritte.  



(Lord Robert Baden-Powell)





Wir hoffen, dass es bald wieder los geht, und freuen uns darauf euch wiederzusehen.



Gut Pfad

Klöppi

(Stammesleiter VCP-Ginsheim)


Anmeldung zur Sommerfahrt 2021

Jan 17 , 2021
  • Klöppi

Hallo liebe Ginsheimer Pfadfinder*innen,



die Anmeldung zur Sommerfahrt 2021 des VCP-Ginsheim steht zum Download bereit.



 



Grüße & Gut Pfad



Klöppi


Weihnachtsgrüße

Dec 24 , 2020
  • Klöppi

"Das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst."



(Johannes 1,5)



Das Jahr 2020 war für uns Ginsheimer Pfadfinder*innen, genauso wie für alle anderen Menschen, ein besonderes Jahr. Die Pandemie hat unseren Alltag erschüttert und eine Menge Veranstaltungen und Aktionen mussten ausfallen. Viele von uns aber auch von Ihnen wurden durch die Veränderungen an ihre Grenzen gebracht. Aber WIR und SIE haben unsere Wege gefunden.



 



Zum Heiligenabend möchten wir EUCH und IHNEN noch die Weihnachtsgeschichte mitgeben:



Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.



Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.



Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.



Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten.



Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.



 



Frohe Weihnachten und Gut Pfad!



Klöppi